Bodo Deletz ist Ella Kensington

Unter meinem Autoren-Pseudonym Ella Kensington schrieb ich Mitte der 90iger Jahre einige Bestseller wie Mary oder Die 7 Botschaften unserer Seele, die sich über eine Million mal verkauften und vor 20 Jahren meine Karriere so richtig ankurbelten. Als Glückstrainer coachte ich dann viele Jahre lang meine Teilnehmer im Ella-Camp, gründete den Glückstrainer-Beruf und bildete Trainer aus. Schließlich wurde ich mit über 35.000 Seminarteilnehmern der größte Anbieter von Glücksseminaren und Glückstrainings im deutschsprachigen Raum.

So werde ich gemessen an meinen Leistungen für gewöhnlich vorgestellt. Ich selbst sehe mich jedoch in erster Linie weder Autor noch als Trainer. Ich bin hauptberuflich Forscher und Entwickler. 2011 entschlüsselte ich nach zwanzigjähriger Forschungszeit die intuitive Universalsprache des menschlichen Gehirns und entwickelte daraus eine sehr innovative Selfcoaching-Methode, die ich seit 2013 in meiner Online-Akademie lehre. Ausführliche Informationen dazu findest du unter Die Methode.

Mein Werdegang

Meine Karriere als Trainer begann bereits als Teenager. Ich war Leistungssportler und machte heimlich Autogenes Training. Heimlich deshalb, weil ich als 15-jähriger für gewöhnlich von Gleichaltrigen ausgelacht wurde, wenn ich etwas davon erzählte. Irgendwann fiel es dann meinem Trainer auf, dass meine sportlichen Leistungen sich deutlich schneller gesteigert hatten, als es durch normales Training möglich gewesen wäre.

Ich rückte also raus mit der Sprache und erzählte ihm von meinem Mentaltraining. Danach bat er mich, genau dieses Mentaltraining auch mit meinen Vereinskameraden durchzuführen. Ich starb dabei zu Anfang viele emotionale Heldentode. Doch irgendwann hatte ich mich an die Rolle des Mentaltrainers in meinem Verein gewöhnt. Und da ich damit sehr erfolgreich war und es mir auch sehr viel Spaß machte, blieb ich dabei.

Doch mit Ende Zwanzig erkannte ich, dass ich als Problemlöser zwar Außerordentliches leistete, aber meine Klienten dadurch dennoch kein Stück glücklicher wurden. Sie hatten lediglich ein Problem weniger und wendeten sich danach sehr schnell dem nächsten Problem zu, unter dem sie dann erneut genauso stark litten wie zuvor unter dem Problem, das ich mit ihnen gelöst hatte. Ich hängte meine Karriere als Problemlöser an den Nagel und begann etwas Neues zu entwickeln. Ich wurde Glückstrainer.

Den großen Durchbruch hatte ich dann 1996 mit meinem Buch „Mary“. Von jetzt auf gleich verzehnfachte sich die Zahl meiner Seminarteilnehmer. Im ersten Jahr veranstaltete ich 46 Wochenend-Seminare und in jedem Seminar saßen über 100 Seminar-Teilnehmer. Dieses Jahr ging wie ein Erfolgsrausch durch mich hindurch.

Danach merkte ich, dass meine Seminare zwar super ankamen, aber nur ein verschwindend geringer Anteil meiner Teilnehmer das Gelernte in ihren Alltag tatsächlich integrierte. Die meisten versumpften trotz großer Begeisterung für meine Seminare innerhalb weniger Wochen wieder in ihrem üblichen Alltagstrott und wendeten meine Methode gar nicht mehr an.

Mir wurde klar, dass ich andere Wege finden sollte, wenn ich nennenswert dazu beitragen wollte, dass die Teilnehmer meiner Seminare wirklich deutlich glücklicher werden. Im Jahr 2000 gründete ich dann das Ella-Camp. Ein zweiwöchiges Urlaubsseminar, das sich stetig wachsender Beliebtheit erfreute. In diesen zwei Wochen Camp konnte ich wesentlich mehr mit meinen Teilnehmern erreichen als in einem Wochenend-Seminar. Doch auch hier versumpften die Teilnehmer nach einigen Monaten wieder in ihrem Alltagstrott.

Es wurde offensichtlich, dass es nur eine Möglichkeit gab, das Leben meiner Teilnehmer tatsächlich gravierend mit Glück und Erfolg zu bereichern. Wochenend-Seminare oder auch das Camp waren nur schöne Tropfen auf den heißen Stein des Alltags. Ich brauchte ein Langzeitprojekt, bei dem man nicht nur lernt, wie man sein Leben und sich selbst zum Positiven verändern kann, sondern ein Konzept, bei dem man es dann auch wirklich tut. Daraus entstand meine jetzige Akademie, bei der man über einen längeren Zeitraum unter detaillierter Anleitung regelmäßig ein sechsstündiges Seminar für sehr wenig Geld absolvieren kann. Dabei wird kein Lebensthema ausgelassen. Viele Teilnehmer zählen sich nach den Kursen der Akademie zu den glücklichsten Menschen auf der Welt.

Warum ich ein Selfcoaching-Konzept anbiete

»Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.«
Konfuzius

Als ich dieses Zitat 1977 zum ersten Mal hörte, war ich 14 Jahre alt. Ich besuchte damals einen Kurs für Autogenes Training in der Volkshochschule, weil ich gehört hatte, dass man damit seine sportlichen Leistungen verbessern kann. Ehrlich gesagt fühlte ich mich damals ziemlich verunsichert, denn ich war in diesem Kurs der Einzige unter 40. Aber es funktionierte! Meine sportlichen Leistungen steigerten sich tatsächlich schneller, als das durch normales Training möglich gewesen wäre. Ich machte daher in den kommenden Jahren begeistert weiter und lernte eine ganze Reihe weiterer Methoden.

Noch als Teenager übernahm ich die Rolle des Mentaltrainers in meinem Verein, was mir sehr großen Spaß machte. Ich wusste sofort, dass ich diesen Beruf mein gesamtes Leben lang ausüben würde.

Und genau das tue ich jetzt bereits seit über 30 Jahren, und ich habe es niemals bereut. Der Sport ist längst aus meinem Fokus gerückt und hat Platz gemacht für die Themen: Glück, Partnerschaft, Gesundheit und Erfolg.

Was jedoch stets gleich geblieben ist, ist das Zitat, mit dem mein erster Trainer 1977 seinen Kurs eröffnete, und das auch ich bei meiner Trainertätigkeit zu meinem Motto gemacht habe: »Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre ihn zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.«