Letztendlich geht es immer ums Gefühl

Viele Menschen suchen im Bereich der Lebenshilfe nach Möglichkeiten, mit denen sie wirksam dafür sorgen können, dass ihr Leben in den gewünschten Bahnen verläuft. Doch wo soll die Reise denn eigentlich genau hingehen? Die meisten Menschen tun sich eher schwer mit dieser elementaren Frage. Sie haben 1000 Dinge im Kopf, die sie in ihrem Leben für wichtig halten. Doch was tatsächlich ihr letztendliches Ziel hinter alledem ist wissen nur die wenigsten. Aus diesem Grund befragten wir in einer internen Seminarstudie über 3000 Menschen, um eine klare Antwort auf die wohl wichtigste aller Fragen zu finden.

Was will der Mensch eigentlich wirklich?

Diese 3000 Menschen hinterfragten dazu alle wichtigen Wünsche und Ziele in ihrem Leben mit der gleichen Frage: "Wozu will ich das erreichen?" Und die Antwort auf diese Frage hinterfragten sie erneut mit der gleichen Frage. Und das immer so weiter, bis sie am Ende bei ihrem letztendlichen Ziel im Leben angekommen waren. Das Erstaunliche aber durchaus Nachvollziehbare dabei war, dass alle tatsächlich das gleiche letztendliche Ziel im Leben verfolgten.

Sie alle wollten schlicht und ergreifend gute und keine schlechten Gefühle

Bei allen Wünschen und Zielen dieser 3000 Menschen ging es letztendlich immer nur darum, gute Gefühle zu bekommen oder schlechte zu meiden. Und das ohne eine einzige Ausnahme! Wie es aussieht, sind wir Menschen auch nicht die einzigen mit dieser Veranlagung, denn in diesem Punkt unterscheiden wir uns nicht sonderlich von anderen Säugetieren, was Forscher vor einigen Jahren mit einem makabren Experiment nachweisen konnten.

Sie pflanzten Laborratten eine Elektrode ins Belohnungssystem ihres Gehirns ein. Diese Elektrode löste bei den Tieren starke Glücksgefühle aus, wenn sie einen kleinen Hebel betätigten. Als die Ratten das mit dem Hebel raus hatten, betätigten sie ihn immer und immer wieder ohne Unterlass. Das Unerwartete war, dass sie das Futter nicht anrührten, das direkt neben ihnen stand. Sie wollten nur noch die guten Gefühle. Das war ihnen wichtiger als Nahrung und alles andere. Tatsächlich verhungerten sie dann, weil sie weder aßen noch tranken, sondern nur noch ihren Hebel betätigten. 

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, wie stark und wie häufig sie von dieser instinktiven Veranlagung gesteuert werden. Der Psychologe Daniel Kahneman (Nobelpreisträger) konnte nachweisen, dass unser Gehirn täglich 40 Millionen Entscheidungsprozesse durchläuft. Das meiste davon sind kleinste Mikroentscheidungen. Doch nur 10 bis 12 dieser 40 Millionen Entscheidungen treffen wir bewusst. Bei allen anderen Entscheidungen laufen wir gewissermaßen auf Autopilot. Und der ist annähernd zu 100 Prozent emotionsgesteuert.

Die Macht dieser automatischen emotionalen Steuerung auf unser Leben ist unfassbar groß. Früher glaubten viele Wissenschaftler sogar, sie sei so groß, dass unser Bewusstsein überhaupt keine Willensfreiheit hat. Mittlerweile konnten Forscher jedoch belegen, dass unser Bewusstsein mit Willenskraft dagegen halten kann. Wir können uns also bewusst gegen die Route entscheiden, die unser Autopilot einschlagen will. Wir haben also grundsätzlich bewusste Willensfreiheit. Doch unsere Willenskraft verbraucht sich! Bei jeder Entscheidung gegen unseren Autopiloten wird in unserem Gehirn ein Neurotransmitter verbraucht, der erst nach und nach wieder aufgefüllt werden kann. Ist dieser Neurotransmitter dann nicht mehr stark genug, dominiert unser Autopilot sofort wieder. 

Wir können mit unserer Willenskraft daher immer nur kurzfristig dagegen halten, wenn wir merken, dass etwas in die falsche Richtung läuft. Langfristig setzt sich immer unser Autopilot durch, weshalb das Dagegenhalten alleine keine Lösung darstellt. Doch wir können unseren Autopiloten umprogrammieren! Und das ist gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick vielleicht den Anschein haben mag.

Aufgrund unserer individuellen Lebenserfahrung haben wir 1000 Dinge gelernt, die scheinbar wichtig sind, um schlechte Gefühle zu vermeiden oder gute zu bekommen. Genau mit diesen Dingen arbeitet unser Autopilot bei allen 40 Millionen Entscheidungen, die er täglich trifft. Haben sich hierbei Fehler eingeschlichen, kann es schnell passieren, dass unser Autopilot schwere, Kraft raubende, einengende oder sogar düstere Wege einschlägt. Und diese Wege lösen dann automatisch die entsprechenden schweren, Kraft raubenden, einengenden oder düsteren Gefühle in uns aus – also genau das, was unser Autopilot ja eigentlich vermeiden soll!

In dem Moment, wo wir einen Fehler erkennen, wird dieser sofort in unserem Autopiloten automatisch korrigiert. Die Erkenntnis genügt bereits! Leider ist es nicht ganz einfach, die Fehler im System zu finden. Wir haben sie zum großen Teil in unserer frühsten Kindheit erlernt und stellen sie dann als Erwachsene kaum noch in Frage. Und genau hier zeigt sich die größte Stärke der Sprache des limbischen Systems. Die Anwendung dieser Methode sorgt dafür, dass wir die Fehler förmlich auf dem Silbertablett präsentiert bekommen und sie dadurch viel leichter korrigieren können.

Genau das tun wir in der Bodo Deletz Akademie. Je mehr dieser Fehler in deinem Autopiloten korrigiert werden, desto mehr wirst du in deinem Alltag erkennen, dass es so gut wie immer Wege gibt, auf denen du positive Gefühle erzeugen kannst. Und diese positiven Gefühle können dich langfristig motivieren, den komplexen Lernprozess unserer Akademie bis zum Ende durchzuziehen. Insbesondere dann, wenn dir bewusst wird, wie schön das Leben tatsächlich sein kann, wenn man starke positive Gefühle in sich trägt. 

Es gab sicherlich auch in deinem Leben bereits Momente, in denen du so glücklich warst, dass du am liebsten die ganze Welt umarmt hättest. Egal, wie das Wetter war, in deinem Herzen schien die Sonne. Du liebtest dich selbst und andere, fühltest dich attraktiv, gesund und lebendig und konntest andere Menschen mit deiner positiven Energie mitreißen. Du spürtest dabei aus tiefster Seele, dass dein Leben so wie es war, voll und ganz richtig war. Ja, in diesen Paradiessekunden gehörte dir die Welt. Und verantwortlich für diese wundervollen Momente waren die schönen Gefühle, die du in dir erzeugt hattest. 

Du musst es nicht dem Zufall überlassen, ob und wie viele dieser wundervollen Momente in dein Leben treten. Deine Gefühle sind von der Programmierung deines Autopiloten abhängig, die wir in unseren Kursen Schritt für Schritt gemeinsam optimieren werden. 

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